Nicht alles was "grünt" ist schön!

Wer kennt sie nicht die häßlichen Verfärbungen an Fassaden die schon nach kurzer Zeit ein Gebäude schmutzig und alt aussehen lassen. Ratlose Hausbesitzer sollten jedoch nicht verzweifeln, denn für dieses Phänomen gibt es eine einfache Erklärung und entsprechende Schutzmaßnahmen.
Feuchtigkeit ist das Problem
Feuchtigkeit ist der Nährboden für Algen und Pilze. In diesem Ambiente gedeihen sie prächtig und wuchern sehr schnell. Dieser Feuchtigkeit sind aber fast alle Gebäude in unserer Klimazone ausgesetzt und werden durch viele Faktoren noch begünstigt.


Wo und Wie entsteht Feuchtigkeit
Wärmegedämmte Fassaden kondensieren an der Oberfläche. - Schattenlagen durch Gebäude und Bäume. Hohe Luftfeuchtigkeit in Waldnähe oder durch offene Wasserflächen wie Seen und Bäche. Nordost, Nord- und Nordwestseiten erhalten im Winter wenig Sonnenbestrahlung.  Mangelnder konstruktiver Wetterschutz. Einge- färbter Deckputz ohne schützenden Anstrich ist viel poröser und nimmt mehr Feuchtigkeit auf.

Sanieren und schützen einer befallenen Fassade

Einsprühen der gesamten Fassadenfläche mit einem Algizid gegen Algen und einem Fungizid gegen Pilze. Einwirken lassen und anschließend mit einem Hochdruckreiniger abwaschen. Ziel dieser Reinigung ist das Abtöten der an den Fassaden haftenden Sporen und anderen Mikroorganismen. Nach diesem Vorgang ist die Fassade wieder schön anzusehen aber noch nicht geschützt.

Schützende Beschichtung
Eine Grundierung und zwei Deckbeschichtungen mit algen- und pilzabweisenden Wirkstoffen verhindern oder erschweren einen neuerlichen Befall. Zudem ist die Deckbeschichtung diffusionsoffen und erleichtern das Verdampfen der Oberflächenfeuchtigkeit.